Gesammelt: aktuelles Material
Welche Folgen hätten die Kürzungen?
Schon das Vorhaben, mit den Kürzungen Geld zu sparen, geht nur teilweise auf. Denn während der Landeshaushalt spart, zahlen die Kommunen drauf. Hier kommen viele Angebote tatsächlich besonders Kosten sparend von den Freien Schulen. Angebote, die zudem auch für mehr Attraktivität und damit einen echten Standortvorteil sorgen. Die massiven Streichungen missachten auch die Wünsche vieler Eltern und Kinder. Denn sie führen dazu, dass viele Schüler gezielt von besonders fortschrittlicher, innovativer und demokratischer Pädagogik ausgeschlossen werden. Und: Zwischen die eigentlich gute Zusammenarbeit von staatlichen und Freien Schulen wird ein Keil getrieben. Übrigens, die stetig wiederholte angebliche Begünstigung von Freien Schulen gibt es nicht! Wer richtig nachrechnet, bemerkt schnell, dass die Freien Schulen im Gegenteil stark benachteiligt werden. Detaillierte Hintergründe stellen wir Ihnen in Kürze hier zum Download zur Verfügung.
Viel erreicht. Viel gefährdet.
164 Schulen, 25.300 Schülerinnen und Schüler: Die Freien Schulen in Brandenburg haben viel erreicht und einiges zu verlieren. Die Schülerzahlen für das Schuljahr 2010/2011:
Grundschulen: 59 / 7.229
Oberschulen: 30 / 2.239
Gesamtschulen: 6 (meist Waldorfschulen) / 1.577
Gymnasien: 21 / 5.758
Förderschulen: 11
Zusammengefasst: Allgemeinbildende Schulen 17.740 Schülerinnen und Schüler
Berufliche Schulen inkl. Fachschulen: 37 / 7.547
Fünffach Material zur Vertiefung.
Hier stellen wir Ihnen fünf verschiedene Dokumente als PDF zur Verfügung. Neben dem Gesetzestext selbst sind es genau jene Papiere, die wir sämtlichen Abgeordneten am Mittwoch, 31.08.2011 zur ersten „Streichungs-Lesung", also der Lesung zum Haushaltsbegleitgesetz, übergeben. Keine Leichte Kost. Aber das sind die Kürzungspläne auch nicht.
1.) Die Chronologie der Kürzungspläne
2.) Eine Kritik zu den „Schülerkostenzahlen im Ländervergleich" des Ministeriums